#positiveGeburtskultur – Der Sinn des Geburtsschmerzes

Manchmal könnte man meinen, es gälte eine Trophäe zu gewinnen, wenn es um Geburt geht. Wer die meisten Schmerzen am längsten ertragen hat, der gewinnt. Wer am längsten trotz der Schmerzen ohne Schreien, ohne Medikamente und ohne PDA ausgehalten hat, gewinnt. Da packt auch schnell mal die Oma noch ihre Geburtsgeschichte aus. Aber er hat ja auch seinen Sinn, der Geburtsschmerz. Oder?

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#positiveGeburtskultur – Die perfekte Geburt

Auf diesem Blog geht es darum, wie ich meine Traumgeburt erlebt habe, welche Dinge mir auf meinem Weg dazu geholfen haben und welche Themen Rund um Schwangerschaft und Geburt mich noch heute interessieren. Ich würde auch meinen Leserinnen so gern dabei helfen, eine wunderschöne Geburt zu erleben und vor allem ihnen die Angst vor der Geburt und den Schmerzen zu nehmen; das ist mein Hauptanliegen. Was Traumgeburt für mich nicht bedeutet ist die „perfekte Geburt„. Denn sehen wir der Wahrheit ins Auge: wir sind alle nur Menschen und Menschen sind nicht perfekt. Auch meine zweite Geburt war nicht perfekt. Und wenn wir diesen Maßstab an uns anlegen, dann werden wir immer enttäuscht werden. Geburt ist eben auch unberechenbar und auch wenn man alles beachtet, gibt es Variablen, die man nicht beeinflussen kann.

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Von Sorgen und Katastrophen

Stelle Dir die folgende Szene in einem Film vor: Eine Familie fährt am Weihnachtsabend auf einer verschneiten Straße entlang. Die Sicht ist wegen des Schneefalls schlecht und die Straße ist glatt. Trotzdem sind alle gut gelaunt und reden aufgeregt miteinander. Von Weitem hört man einen Truck auf sie zukommen und hupen.

Was erwartest Du, was in der nächsten Szene passiert?

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Surrender

Often times, the greatest peace comes of surrender.

– Richard Paul Evans

surrender (engl.) – die Kapitulation, die Auslieferung, die Hingabe

Heute möchte ich über einen wichtigen Aspekt von Geburt schreiben, der mir erst kürzlich wirklich bewusst geworden ist – ohne den aber trotzdem, meiner Meinung nach, keine natürliche schmerzarme Geburt möglich ist: die absolute Auslieferung – Hingabe – Kapitualtion an den Geburtsprozess selbst.

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Was wir von Alleingeburten lernen können

Kürzlich bestellte ich das Buch Alleingeburt von Sarah Schmidt nach dem ich ihren Blog zufällig wieder gefunden hatte (den hatte ich schon vor drei Jahren während meiner zweiten Schwangerschaft gelesen). Als es nach einer Woche endlich kam (bis hier auf die Insel dauert es auch mit Amazon eine Weile), hatte ich es schon fast wieder vergessen. Ich las es dann aber in einem Rutsch durch – das Thema hatte mich (wieder mal) absolut gefesselt.

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Hypnobirthing 1×1

Was ist Hypnobirthing?

Hypnobirthing ist eine Methode, die von Marie Mongan entwickelt wurde, sie hat die Ideen von Grantly Dick-Read übernommen und bei ihren eigenen Geburten in den fünziger und sechsziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts angewandt (gegen den Widerstand ihrer Ärzte und Schwestern). Sie verhilft durch verschiedene Techniken, allen voran Hypnose, Frauen zu einer schmerzarmen ruhigen Geburt. Auch wenn der Name erstmal nicht so einladend auf viele Menschen wirkt (ich habe dafür einigen Spott geerntet), die Methode funktioniert, das weiß ich aus eigener Erfahrung und es gibt wissenschaftliche Studien, die ebenfalls darauf hinweisen [1,2]. Der Hypnobirthing-Ansatz ist folgender: Geburt als physiologischer Vorgang muss nicht schmerzhaft sein und erst ein Angst-Spannungs-Schmerz-Zyklus während der Geburt führt dazu, dass Geburten allgemein als sehr schmerzhaft erlebt werden. Dieser Zyklus wird unter anderem durch angstauflösende Hypnosen während der Schwangerschaft und unter der Geburt, durch Affirmationen und eine ganz bestimmte Atemtechnik durchbrochen.

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Traumgeburt? – Traumgeburt!

Mit Geburten verbinden wir Schmerzen, Leiden, vielleicht auch Glück über das neugeborene Leben, aber wer würde eine Geburt schon als traumhaft bezeichnen? Als wunderschön? Und bereichernd – abgesehen vom Baby, das natürlich unser Leben bereichert, aber der Vorgang der Geburt ist für die meisten Frauen nur etwas, dass sie eben durchstehen – durchleiden – müssen. So ging es mir vor der Geburt meines ersten Sohnes auch und deshalb kann ich sehr gut verstehen, wenn es Dir (noch) genauso geht. Es mag schwer zu glauben sein, aber die Geburt eines Babys kann etwas unfassbar schönes und kraftvolles sein, dass nicht zwingend etwas mit Schmerzen zu tun haben muss. Geburten können tatsächlich traumhaft schön sein – ein wundervoller weiblicher Prozess, den an sich es zu erleben lohnt – wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

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