Wie Dein Körper Dir hilft, eine positive Geburt zu erleben

In dieser Mini-Serie geht es darum, wie Körper, Verstand und Unterbewusstsein zusammen arbeiten und wie sie alle drei Dir helfen können, eine positive schöne Geburt zu erfahren – und wie sie dem leider oftmals entgegenwirken.

Wir leben heute zu einem großen Teil in unserem Kopf. Wir arbeiten mit dem Kopf, spielen mit dem Kopf, essen für den Genuß, ohne groß auf unseren Körper zu achten. Wir rennen durch unseren Alltag und nehmen die oft subtilen Signale unseres Körpers nicht wahr, weil wir geistig immer zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und herspringen, planen, bereuen, erinnern, fürchten. Eine Geburt findet aber nun mal im Körper, durch den Körper, statt und er verdient unsere Beachtung, gerade in einer so besonderen Phase wie einer Schwangerschaft und ganz bestimmt in Vorbereitung auf die Geburt.

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Wie Dein Verstand Dir hilft, eine positive Geburt zu erleben

Beobachte einmal, die unwillkürliche Tendenz

In dieser kleinen Mini-Serie soll es um drei Komponenten gehen, mit denen wir zwar immer zu tun haben, derer wir uns aber normalerweise viel zu wenig Bewusst sind – im Alltag wie bei der Geburtsvorbereitung. Verstand, Unterbewusstsein und Körper sind eng miteinander verwoben und beeinflussen einander stark, ohne dass uns das immer bewusst ist. Dein Verstand ist die Komponente, die Dir wahrscheinlich am nächsten von allen ist, Du bist immerhin Deine Gedanken, …oder?

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Wie Dein Unterbewusstsein Dir hilft, eine positive Geburt zu erleben

In dieser kleinen Mini-Serie soll es um drei Komponenten gehen, mit denen wir zwar immer zu tun haben, derer wir uns aber normalerweise viel zu wenig Bewusst sind – im Alltag wie bei der Geburtsvorbereitung. Verstand, Unterbewusstsein und Körper sind eng miteinander verwoben, so eng, dass viele die einzelnen Faktoren gar nicht unterscheiden und damit auch deren große Bedeutung nicht überschauen können.

Alle drei Komponenten brauchen einander und sind miteinander direkt oder indirekt verbunden. Das Unterbewusstsein dient sozusagen als Schnittstelle zwischen Körper und Verstand. Es sendet Gedanken an den Verstand und sorgt dafür, dass der Verstand – wo nötig – den Körper wahrnimmt. Auf der anderen Seite nimmt es den Körper, also die Empfindungen, ununterbrochen wahr und steuert die Körperfunktionen.

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Vipassana-Kurs – Teil 2

Nun folgt also mein Erfahrungsbericht. Wie fühlt es sich an? Zehn Tage zehn Stunden am Tag meditieren, nicht reden, nicht lesen, kein Sport, keine Ablenkung. Natürlich, und das möchte ich hier ganz besonders betonen, kann ich hier nur meine eigene Erfahrung aufschreiben. Jede(r) andere wird eine andere Erfahrung machen und sollte ich den Kurs wiederholen wird auch diese Erfahrung eine andere sein. Hätte ich den Kurs vor zehn Jahren gemacht, hätte ich eine andere Erfahrung gemacht und wiederum hätte ich ihn erst in zehn Jahren gemacht, wäre es auch anders gewesen. Jeder trägt unterschiedliche Probleme, Schwerpunkte und Prägungen mit sich rum – und das wirkt sich natürlich darauf aus wie man den Kurs wahr nimmt. Wenn Du selbst überlegst einen solchen Kurs zu machen oder bereits gemacht hast, bitte führe Dir vor Augen, dass Deine Erfahrungen zwar ähnlich aber auch gänzlich anders sein können als meine – und beides hat genau die gleiche Berechtigung. Nun aber mal los…

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Vipassana-Kurs – Teil 1

Hier war es in letzter Zeit leider sehr still auf dem Blog. Unser Sommer war turbulent und ich kam einfach nicht zum Schreiben. Wenn ab September die Kinder wieder in die Schule/Kindergarten gehen, werde ich hoffentlich mehr Zeit finden.

Heute gibt es mal einen Off-Topic-Artikel über den Meditationskurs, den ich Anfang August besucht habe. So einen Kurs kann man zwar in der Schwangerschaft besuchen, aber er wird wohl nur für die Wenigsten in dieser Zeit in Frage kommen. Meditation halte ich dennoch für ein wichtiges Thema auch in Hinsicht auf Schwangerschaft und Geburt, so dass es vielleicht doch nicht ganz off-topic ist.

Ich versuche, die Methode und die Theorie dahinter so gut wie es mir möglich ist zu erklären, bin aber natürlich selbst noch Änfanger auf dem Gebiet. Wer sich besser auskennt und einen Fehler findet, darf gern kommentieren :) Wen die Theorie sehr interessiert und wer sie wirklich in der Tiefe verstehen will, dem sei das Buch „Die Kunst des Lebens“ von William Hart ans Herz gelegt.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen.

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Gastbeitrag: Wie Dir Achtsamkeit hilft, Dich auf Deine Geburt vorzubereiten

Ich freue mich heute euch den allerersten Gastbeitrag auf meinem Blog veröffentlichen zu können. Er kommt von Tanja Liebl.

Tanja ist als Hebamme und BeraterinOhne Titel in Österreich in freier Praxis tätig. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Geburtsvorbereitung mit Hypnobirthing & Achtsamkeit, Schwangerschaftscoaching und die Aufarbeitung schwieriger Erlebnisse rund um Schwangerschaft und Geburt (EMI-Eye Movement Integration-Traumtechnik).

Oft rauscht unser Alltag (nicht nur aber auch in der Schwangerschaft) einfach so an uns vorbei. Das Konzept von Achtsamkeit versuche ich deshalb immer mehr in mein Leben zu integrieren und es passt meiner Meinung nach sehr gut zum Thema Geburt – ich bin gespannt, was Tanja uns berichtet.

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#positiveGeburtskultur – Der Sinn des Geburtsschmerzes

Manchmal könnte man meinen, es gälte eine Trophäe zu gewinnen, wenn es um Geburt geht. Wer die meisten Schmerzen am längsten ertragen hat, der gewinnt. Wer am längsten trotz der Schmerzen ohne Schreien, ohne Medikamente und ohne PDA ausgehalten hat, gewinnt. Da packt auch schnell mal die Oma noch ihre Geburtsgeschichte aus. Aber er hat ja auch seinen Sinn, der Geburtsschmerz. Oder?

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Surrender

Often times, the greatest peace comes of surrender.

– Richard Paul Evans

surrender (engl.) – die Kapitulation, die Auslieferung, die Hingabe

Heute möchte ich über einen wichtigen Aspekt von Geburt schreiben, der mir erst kürzlich wirklich bewusst geworden ist – ohne den aber trotzdem, meiner Meinung nach, keine natürliche schmerzarme Geburt möglich ist: die absolute Auslieferung – Hingabe – Kapitualtion an den Geburtsprozess selbst.

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Geheimnisse einer schmerzarmen Geburt: #4 Entspannung

Woran liegt es nur, dass Geburten so schmerzhaft sind? Ich habe mich das oft, sehr oft, gefragt. Ich habe damit gehadert und war verzweifelt, zum Beispiel als ich nach meiner ersten sehr schlimmen Geburt wieder schwanger war und wusste was mir nun in neun Monaten vermeintlich unausweichlich bevorstand. Wieso ist Geburt so ein traumatisches schmerzerfülltes Ereignis für so viele Frauen. Wieso war es das für mich?

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Entspannung in der Schwangerschaft

Wir alle haben ein stressiges Leben. Wir arbeiten, wir haben Freizeitstress, wir haben Kinder. Und wenn eine Frau schwanger wird, dann kommt noch einmal jede Menge Stress dazu. Zuerst das Bangen in den ersten Wochen, Arztbesuche, das ängstliche Warten bis zum erlösenden nächsten Frauenarzttermin. Für viele Frauen bleibt auch nach dem ersten Trimester die Angst ein ständiger Begleiter, von „guter Hoffnung“ keine Spur. Was man in einschlägigen Foren dazu lesen kann spricht ebenso Bände. Jedes Ziehen der Mutterbänder ist von Angst begleitet, schon leicht verringerte Kindsbewegungen rufen Panik hervor.

Aber wozu führt ständiger Stress, besonders in der Schwangerschaft? Und was sind die Vorteile von mehr Entspannung?

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Geheimnisse einer schmerzarmen Geburt: #3 Der Geburtspartner

Die wenigsten Dinge im Leben kann man alleine schaffen. Man muss sich Unterstützung holen und für eine schmerzarme Geburt gilt das wohl noch mehr als für andere Ziele. Man braucht einen Partner, einen Vertrauten, der einem zur Seite steht, schützt, unterstützt und sich am Ende natürlich mit einem freut wenn das Baby auf der Welt ist. Dieser Geburtspartner muss nicht der Vater des Kindes sein. Viele Väter fühlen sich heute dazu gezwungen (durch Druck von Außen und „weil man es halt heute so macht“) bei der Geburt dabei zu sein. Auch mein Mann war bei den Geburten unserer Söhne dabei, weil er selbst das wollte. Wenn ein Mann sich entschließt bei der Geburt des Kindes dabei zu sein, ohne das wirklich selbst zu wollen, und vielleicht nur um der Erwartung der Außenwelt oder seiner Partnerin gerecht zu werden, tut er in meinen Augen weder ihr noch sich einen Gefallen. Wenn während der Geburt die Frau eher ihren Partner als umgekehrt unterstützen muss, oder die Hebamme mit einem aufgeregten Vater mehr zu tun hat als mit der Gebärenden, dann ist es besser, sich einen anderen Geburtspartner zu suchen. Und es ist als Mann keine Schande, nicht bei der Geburt dabei zu sein. Eigentlich ist ja Geburt schon immer Frauensache gewesen, deshalb sind ja auch die wenigsten Geburtshelfer männlich (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel und ich bin sicher, diese Ausnahme-Männer sind wundervolle Begleiter).

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Schmerzfreie Geburt – Ist das nur ein Mythos?

Gerade las ich einen (der vielen) Beiträge im Netz darüber, dass es illusorisch sei eine schmerzarme Geburt anzustreben. Weil der Geburtsschmerz ja seinen Sinn hätte und man Schmerzen nicht mit Leiden gleichsetzen müsse. Heißt es also, wenn es um Geburt geht: Schmerzen ja – Leiden nein?

Die Argumentation der Autorin ist folgende: die durch Oxytocin hervorgerufenen Kontraktionen der Gebärmutter erzeugen zwangsläufig Schmerzen, was gut ist, damit das Gehirn Endorphine freisetzt und diese wiederum dazu führen, dass wir uns besser fühlen (Endorphine werden ja auch als Glückshormone bezeichnet). In der Folge wird dann wieder Oxytocin ausgeschüttet (wieso genau schreibt die Autorin nicht), was erneut zu einer Kontraktion führt. Die Autorin führt weiterhin aus, dass die emotionale Transformation von der Frau zur Mutter während der Geburt eben schmerzhaft sein muss. Die Frage ist nur, ob man unter den Schmerzen leidet oder sie annimmt und damit „arbeitet“.

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